LISE DE LA SALLE - Galakonzert, Klavier

(c)Stephane Gallois

Lise de la Salle begann das Klavierspiel mit vier Jahren, hatte ihren ersten von Radio France übertragenen Konzertauftritt mit neun und studierte ab ihrem elften Lebensjahr am Conservatoire de Paris. 2000 gewann sie den Ersten Preis beim „7. Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten“ in Ettlingen. Mit 17 absolvierte Lise de la Salle das Abitur. Wenige Tage vor den letzten Schulprüfungen spielte sie in Lissabon ihre dritte CD ein. Nach einer eindrucksvollen Reihe erster Preise wurde Lise de la Salle 2004 in New York mit dem Young Concert Artists Award ausgezeichnet.
Ihr Repertoire umfasst Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Chopin, Liszt, Ravel und nicht zuletzt die russischen Komponisten Prokofjew, Schostakowitsch und Rachmaninow. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählt sie neben den Pianisten Vladimir Horowitz, Swjatoslaw Richter, Glenn Gould und Friedrich Gulda auch die Sängerinnen Elisabeth Schwarzkopf, Maria Callas und Gundula Janowitz. „Ich möchte die Zuhörer vergessen lassen, dass das Klavier ein perkussives Instrument ist. Ich will damit singen.“
Lise de la Salle gilt bei Kritikern als „extremes Talent“ und gehört bereits zu den international gefragtesten jungen Konzertpianistinnen.
Von der Saison 2009/10 bis 2011/12 war Lise de la Salle Künstlerin der Reihe »Junge Wilde« am Konzerthaus Dortmund.
Lise de la Salle war in der Spielzeit 2013/14 Artist in Residence am Opernhaus Zürich.
Die junge Pianistin trat mit allen großen Orchestern der Welt auf  wie dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem WDR Sinfoniorchester Köln, dem London Symphony Orchestra, der Filarmonica della Scala sowie dem NHK Symphony Orchestra und mit den besten Dirigenten u.a. Fabio Luisi, Antonio Pappano, James Conlon und Osmo Vanska. Die Höhepunkte im Jahr 2018/19 beinhalten u.a. Konzerte mit Malmo, der Tonhalle, dem Ensemble Kanazawa, dem Münchner Kammerorchester sowie Auftritte im Lincoln Center, de, Louvre Auditorium, dem Lucerne KKL, dem Rheingau Festival und der Wigmore Hall.